Mittwoch: Iraker in Amman
Waehrend sich unsere Ferien schon dem Ende zuneigen, bin ich mit dem Weblog immer noch in der Haelfte steckengeblieben. Nehmts nicht als Ausdruck von Schreibfaulheit, sondern als Hinweis darauf, dass es hier einfach viel zu sehen und zu tun gibt.
Wir beschliessen am Mittwoch, Amman zu erkunden. Das tun wir, indem wir mit dem Taxi kreuz und quer durch die Stadt fahren - Amman wurde auf exakt 19 Huegeln erbaut, Orientierung ist unmoeglich und Fussmaersche anstrengend. Amman besitzt keine Altstadt, die auch nur annaehernd den Charme derjenigen Kairos erreichen wuerde, sondern ist eine moderne, auf den ersten Blick gesichtslose Stadt.
Wir wollten eigentlich ins beste Restaurant der Stadt essen gehen, das hat aber waehrend Ramadan geschlossen. Probieren deshalb in einem Durschnittslokal Mensaf, die lokale Spezialitaet: Gekochtes Lammfleisch mit gelb gefaerbtem Reis. Danach wollen wir in Ammans Trendviertel fahren, wo es viele schicke Bars geben soll. Der Taxifahrer laedt uns irgendwo an einer Kreuzung ab, und nach etwas Herumlaufen ist uns klar, dass der Trend woanders sein muss. Wir sprechen drei Jugendliche an, die auf der Strasse diskutieren und fragen sie nach dem Weg. Sie kennen die Gegend, die wir suchen, auch den Weg dorthin - doch der ist lang und kompliziert, und nach mehreren Erklaerungsversuchen beschliessen sie, uns hinzufuehren. Wie sich herausstellt, sind sie aus dem Irak. Das wir aus der Schweiz sind, nehmen sie erfreut zur Kenntnis - die Schweizer wuerden naemlich das irakische Geld drucken. Fuer tiefergehende Konversation reicht ihr Englisch nicht - und unser Arabisch schon gar nicht. Nach etwa einer Viertelstunde erreichen wir einen belebten Strassenzug mit vielen Cafes, und unsere irakischen Freunde machen sich trotz Versuchen, sie einzuladen, wieder auf den Rueckweg. Wir setzen uns in eines der voll besetzten Cafes, man platziert uns an einem Tisch, an dem bereits ein Einheimisches seine Shisha schmaucht. Und schon wieder sind wir mitten in einem Gespraech ("Welcome to Jordan!"). Unser Gegenueber heisst Ahmed, ist 26 und bei einer Spezialeinheit der Polizei taetig. Er war bei UN-Einsaetzen in Afghanistan und in Liberia dabei. Zum Abschied gibt er uns seine E-Mail und seine Telefonnummer, sein Bruder arbeite uebrigens bei der Regierung, falls wir mal in Schwierigkeiten kommen wuerden.
Wir beschliessen am Mittwoch, Amman zu erkunden. Das tun wir, indem wir mit dem Taxi kreuz und quer durch die Stadt fahren - Amman wurde auf exakt 19 Huegeln erbaut, Orientierung ist unmoeglich und Fussmaersche anstrengend. Amman besitzt keine Altstadt, die auch nur annaehernd den Charme derjenigen Kairos erreichen wuerde, sondern ist eine moderne, auf den ersten Blick gesichtslose Stadt.
Wir wollten eigentlich ins beste Restaurant der Stadt essen gehen, das hat aber waehrend Ramadan geschlossen. Probieren deshalb in einem Durschnittslokal Mensaf, die lokale Spezialitaet: Gekochtes Lammfleisch mit gelb gefaerbtem Reis. Danach wollen wir in Ammans Trendviertel fahren, wo es viele schicke Bars geben soll. Der Taxifahrer laedt uns irgendwo an einer Kreuzung ab, und nach etwas Herumlaufen ist uns klar, dass der Trend woanders sein muss. Wir sprechen drei Jugendliche an, die auf der Strasse diskutieren und fragen sie nach dem Weg. Sie kennen die Gegend, die wir suchen, auch den Weg dorthin - doch der ist lang und kompliziert, und nach mehreren Erklaerungsversuchen beschliessen sie, uns hinzufuehren. Wie sich herausstellt, sind sie aus dem Irak. Das wir aus der Schweiz sind, nehmen sie erfreut zur Kenntnis - die Schweizer wuerden naemlich das irakische Geld drucken. Fuer tiefergehende Konversation reicht ihr Englisch nicht - und unser Arabisch schon gar nicht. Nach etwa einer Viertelstunde erreichen wir einen belebten Strassenzug mit vielen Cafes, und unsere irakischen Freunde machen sich trotz Versuchen, sie einzuladen, wieder auf den Rueckweg. Wir setzen uns in eines der voll besetzten Cafes, man platziert uns an einem Tisch, an dem bereits ein Einheimisches seine Shisha schmaucht. Und schon wieder sind wir mitten in einem Gespraech ("Welcome to Jordan!"). Unser Gegenueber heisst Ahmed, ist 26 und bei einer Spezialeinheit der Polizei taetig. Er war bei UN-Einsaetzen in Afghanistan und in Liberia dabei. Zum Abschied gibt er uns seine E-Mail und seine Telefonnummer, sein Bruder arbeite uebrigens bei der Regierung, falls wir mal in Schwierigkeiten kommen wuerden.

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