Montag: Welcome to Jordan!
Oh je, ich bin fuerchterlich im Verzug mit Schreiben. Im Moment bin ich in einem Internet-Cafe in Damaskus, hoffe, hier etwas aufholen zu koennen.
Am Montagmorgen verlassen wir Dahab am Roten Meer und fahren zuerst mit dem Taxi etwa 80 Kilometer nordwaerts der Kueste entlang in ein kleines Nest namens Nuweiba. Von dort aus faehrt taeglich eine Faehre in die jordanische Kuestenstadt Aqaba. Das heisst, es sind zwei Faehren, eine schnelle (Fahrtdauer 1 Stunde) und eine langsame (Fahrtdauer 3-4 Stunden). Wir entscheiden uns fuer die langsame, die, wie uns verschiedene Schalterbeamte erklaeren, ungefaehr um 15 Uhr, beziehungsweise fruehestens um 13 Uhr aber sicher nicht spaeter als um 12 Uhr Nuweiba verlassen wird. Um 11 Uhr gehen wir zum Hafen, lassen unsere Paesse und unser Gepaeck kontrollieren und stellen uns auf laengeres Warten ein. Ein Polizist erklaert uns irgendwann, in 5 Minuten kaeme ein Bus und bringe uns zum Boot. Jaja, denken wir. 5 Minuten. Bus.
Exakt 7 Minuten spaeter stehen zwei Busse vor der Wartehalle, welche die Passagiere zur Faehre bringen. Beim Schiff handelt es sich um eine Auto- und Passagierfaehre daenischer Erzeugung, was bedeutet, das auf dem Kahn saemtliche Hinweise (auch die zur Bedienung der Rettungswesten und -boote) auf daenisch gehalten sind. Wir begeben uns aufs oberste Deck, machen es uns auf den Plastikbaenken gemuetlich und warten.
Gut drei Stunden spaeter - um 15 Uhr - legt die Rostlaube endlich los, und wir tuckern gemuetlich ueber das Rote Meer, links und rechts von uns die zerkluefteten, rotsandigen Berge der Sinai-Halbinsel und Saudi-Arabiens. Wir sind die einzigen Touristen auf dem Boot, die meisten anderen Passagiere sind Pilger auf dem Weg nach Mekka. Um etwa 19 Uhr kommen wir an, nach einer weiteren Stunde Warten koennen wir aussteigen.
-- Der Empfang in Jordanien ist herzlich. Vom Polizisten, der sagt, er habe unser Gepaeck ins Meer geworfen (was nicht stimmt), zum Zollbeamten, der sagt, er habe unsere Paesse verloren (was auch nicht stimmt), zum Taxifahrer, er erklaert, die Fahrt vom Hafen in Aqabas Innenstadt koste 4 Dinar (was vermutlich auch nicht stimmt): Alle erklaeren sie mit breitem Laecheln: "Welcome to Jordan!" Es ist ein Satz, der uns die naechsten drei Tage begleiten wird.
Am Montagmorgen verlassen wir Dahab am Roten Meer und fahren zuerst mit dem Taxi etwa 80 Kilometer nordwaerts der Kueste entlang in ein kleines Nest namens Nuweiba. Von dort aus faehrt taeglich eine Faehre in die jordanische Kuestenstadt Aqaba. Das heisst, es sind zwei Faehren, eine schnelle (Fahrtdauer 1 Stunde) und eine langsame (Fahrtdauer 3-4 Stunden). Wir entscheiden uns fuer die langsame, die, wie uns verschiedene Schalterbeamte erklaeren, ungefaehr um 15 Uhr, beziehungsweise fruehestens um 13 Uhr aber sicher nicht spaeter als um 12 Uhr Nuweiba verlassen wird. Um 11 Uhr gehen wir zum Hafen, lassen unsere Paesse und unser Gepaeck kontrollieren und stellen uns auf laengeres Warten ein. Ein Polizist erklaert uns irgendwann, in 5 Minuten kaeme ein Bus und bringe uns zum Boot. Jaja, denken wir. 5 Minuten. Bus.
Exakt 7 Minuten spaeter stehen zwei Busse vor der Wartehalle, welche die Passagiere zur Faehre bringen. Beim Schiff handelt es sich um eine Auto- und Passagierfaehre daenischer Erzeugung, was bedeutet, das auf dem Kahn saemtliche Hinweise (auch die zur Bedienung der Rettungswesten und -boote) auf daenisch gehalten sind. Wir begeben uns aufs oberste Deck, machen es uns auf den Plastikbaenken gemuetlich und warten.
Gut drei Stunden spaeter - um 15 Uhr - legt die Rostlaube endlich los, und wir tuckern gemuetlich ueber das Rote Meer, links und rechts von uns die zerkluefteten, rotsandigen Berge der Sinai-Halbinsel und Saudi-Arabiens. Wir sind die einzigen Touristen auf dem Boot, die meisten anderen Passagiere sind Pilger auf dem Weg nach Mekka. Um etwa 19 Uhr kommen wir an, nach einer weiteren Stunde Warten koennen wir aussteigen.
-- Der Empfang in Jordanien ist herzlich. Vom Polizisten, der sagt, er habe unser Gepaeck ins Meer geworfen (was nicht stimmt), zum Zollbeamten, der sagt, er habe unsere Paesse verloren (was auch nicht stimmt), zum Taxifahrer, er erklaert, die Fahrt vom Hafen in Aqabas Innenstadt koste 4 Dinar (was vermutlich auch nicht stimmt): Alle erklaeren sie mit breitem Laecheln: "Welcome to Jordan!" Es ist ein Satz, der uns die naechsten drei Tage begleiten wird.

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